Heute frisch im Angebot: Polenta mit Tomaten

16:05

Auch wenn ich in meinen letzten Post`s häufig Beiträge rund ums Backen und Kochen geschrieben habe, wird sich mein Blog ganz sicher nicht zu einem Food Blog entwickeln. Ja wisst ihr denn wie schwer es ist, ein gescheites, appetitliches Foto zu schießen? Für vier Erwachsene zu kochen geht schneller. Ich sag`s euch.

Ich bin fest davon überzeugt bin, dass das Essen und die Zubereitung zuvor zu einer der größten und einfachsten Freuden des Lebens gehören. Und je mehr ich darüber nachdenke, stecken in vielen Lebensmittel neben Vitaminen und Nährstoffen auch Erinnerungen an meine Kindheit. Ich denke an Körbe mit Beeren und selbst gepflücktem Obst. An Küchenkräuter und Gemüse, das direkt vom Garten auf unserem Küchentisch landete. Der warme Eintopf am ersten, stürmischen Herbsttag. Die stärkende Hühnersuppe, vorbeugend gegen Erkältungen nach einem frostigen, eisigen Wintertag. Der handgerührte, sonntägliche Marmorkuchen. Es war der beste meines Lebens!
Jeden Sonntagmittag nach dem Kirchgang wurde der Tisch eingedeckt und die Familie traf sich mit einer festen Sitzordnung zur gemeinsamen Mahlzeit. Zu einer festen Uhrzeit. Vater, Mutter, und wir acht Geschwister.
Je mehr ich heute darüber nachdenke, desto mehr verstehe ich, dass ein gemeinsames Essen für unser körperliches Wohlbefinden steht. Und nicht nur eine grundlegende Notwendigkeit ist. Das aber umso mehr Vergnügen bedeutet, das eine wichtige Rolle für die Wahrnehmung von Glück und Genuss spielt. Ein gemeinsames Essen mit der Familie oder Freunden sättigt nicht nur den hungrigen Magen. Es sättigt die menschliche Seele. Man verlässt den Tisch nicht nur mit einem wohligen Bauchgefühl, sondern mit einem Gefühl der Zugehörigkeit.

 

Heute bleibt mir leider oft die Zeit nicht, um etwas großartiges auf den Tisch zu bringen (und noch ein gescheites Foto davon zu machen ;-)). Doch auch wenn ich gezwungen bin in der Küche häufig die Abkürzung zu nehmen, greife ich nach saisonalen Obst und Gemüse. Und das am Liebsten aus der Region. 
   



 



Polenta
mit erntefrischen Tomaten

15o g Maisgrieß 
500 g Tomaten
200 g Schafskäse (alternativ Feta)
1 kleingehackte Zwiebel
1 Handvoll frische Kräuter 
Salz und Pfeffer 

***

Den Maisgrieß nach Anleitung kochen und 10 Minuten quellen und etwas abkühlen lassen. Dann die kleingehackten Kräuter untermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Masse in eine gebutterte Form streichen, und mit der gehackten Zwiebel, 
den kleingeschnittenen Tomaten und 
dem zerbröselten Schafskäse (Feta) belegen. 

Bei 18o Grad Umluft etwa eine halbe Stunde backen.  

***


Dazu passt ein Glas gekühlter Weißwein und zwei, drei 
nette Tischnachbarn.




Zum Kaffee serviere ich euch morgen eine Schokobirne.
Also bleiben Sie dran ; )
                         Ich wünsche euch Liebes, Meisje

Die Tomaten gab es erntefrisch vom Nachbarn,  
die Kräuter aus dem Tontopf vom Balkon. 
Die Hebeform gibt es hier.


You Might Also Like

14 Kommentare

  1. Liebste Meisje,
    als ich deine Zeilen las musste ich schmunzeln. Genauso ergeht es mir.
    Nur, dass ich jetzt gemeinsam mit den meinen 8 Lieben versammelt um den Tisch sitze. Alle auf ihren Plätzen, sonst gibt es einen Kuddelmuddel.
    Die Portionen fallen bei mir schon etwas größer aus. Zur Zeit haben alle den Mampfmodus eingeschalten und ich hoffe, jedesmal das es reicht. grins
    Danke für deine lieben Worte bei mir... freue mich riesig, dass dir mein Kühlschrank gefallen hat.
    Ich habe diesmal die Profidur Universalgrundfarbe Reinweiß, von Schöner Wohnen gewählt, da meine ersten Versuche scheiterten. Hierzu verwendete ich eine Lösungsmittelbasierende.
    Dann noch einige kleine Dosen mit grau,schwarz und elfenbein zum Patinieren,die ich wie du richtig bemerkt hast, mit einem zusammengeknülltem Tuch aufgetragen habe.
    Falls du noch Fragen hast,stehe ich dir gerne zur Verfügung.
    Hab noch ein schönes Wochenende,
    ich warte schon auf deinen leckeren Nachtisch,
    Manuela

    AntwortenLöschen
  2. Mmh, das sieht aber auch sehr lecker aus! ♥ Ja ich weiß von was du sprichst...lach... Deshalb würde ich auch kein Voll- Foodblog sein wollen ;))
    Liebste Grüße
    Christel

    AntwortenLöschen
  3. JAAAAA, das haste erraten! Ich fragte mich gerade, was ich mal wieder neu/anders machen kann, da wir ja einmal am Tag (mindestens) alle zusammen was futtern. Irgendwie immer wieder und immer noch der Höhepunkt des Tages.
    Und das Gericht ist ein MUSS für mich, sabber! Ich habe das früher oft gemacht (nicht so stilvoll wie Du natürlich), aber nun weiß ich, wie es richtig geht.
    Ich war sehr berührt über Deine einleitenden so wertigen Worte (komischer Ausdruck...)! Finde ich schlichtweg herrlich, dass Du das, was wirklich grandios im Leben ist, so heraushebst.
    So Danke so sehr für Deinen Post :)) Lass dich umärmeln, mein liebstes Elfelein, Deine Méa

    AntwortenLöschen
  4. Oh, das Rezept klingt so lecker! Ich mag nämlich sehr gerne einfache, schnelle, köstliche Rezepte, die man mit frischen Zutaten zubereiten kann! :-)
    Schönen Abend dir, herzlichst
    Tanja

    AntwortenLöschen
  5. Meisjelein,
    es ist nicht nur ein seeeeeeeehr köööööstlich aussehendes Gericht, was Du gezaubert hast, aber die Geschichte dazu, deine Kindheitserinnerungen, ist ebenso ein Geschenk für mich.
    Danke, dass du es uns weiter gegeben hast.
    Und Deine Worte: „Ein gemeinsames Essen mit der Familie oder Freunden sättigt nicht nur den hungrigen Magen. Es sättigt die menschliche Seele. Man verlässt den Tisch nicht nur mit einem wohligen Bauchgefühl, sondern mit einem Gefühl der Zugehörigkeit.“ haben mich sehr berührt… Danke Liebes für diesen Herzenspost, fühle Dich geknuddelt, deine Grażyna

    AntwortenLöschen
  6. Liebe Meisje , ein wunderbarer Post , direkt aus dem Herzen geschrieben und genau auf den Punkt getroffen . Dein Gericht werde ich mir sofort abspeichern , es sieht lecker aus und die Zutaten sind ganz genau meins ...
    Wünsche Dir einen schönen Tag und viele gemeinsame " Seelen-Mahlzeiten "
    Liebste Grüße Antje

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Meisje,
    das ist ein wunderbares Rezept, ich liebe das. Das kann man immer mal essen.
    Danke Gruß Ursula

    AntwortenLöschen
  8. Liebe Meisje,
    oh, das hört sich aber lecker an ! Wird sofort abgespeichert. Morgen kaufe ich mal Polenta und dann probiere ich das aus. Vielen Dank !

    Liebe Grüße
    Birgit

    AntwortenLöschen
  9. Liebes Meisje,
    das sieht sehr sehr lecker aus, mir gefällt das sehr und ich werde das sehr gerne probieren.
    Danke für das Rezept und danke auch ganz doll für deine lieben Worte...
    Ich drück dich dein Reserl

    AntwortenLöschen
  10. LEKKER.........
    Groetje en veel liefs......
    Jen

    AntwortenLöschen
  11. Und das probiere ich auch auf jeden Fall nur kann ich leider:(((keine Tomaten nehmen...Wenn mich jemand umbringen will dann mit Tomaten:(((Ich vertrage sie leider nicht...Aber es gibt ja auch alternativen...
    Kussi Annett

    AntwortenLöschen
  12. Liebe Elke,
    wie recht du doch hast!
    Deine Worte gehen mitten ins Herz.
    Leider kann ich dir nicht ganz zustimmen ;o)
    Wir pflegen auch das gemeinsame Essen...schon immer wird zusammen Mittag und Abend gegessen.
    Aber das kochen macht nicht immer Spaß. Bei drei Kindern, gibt es immer wieder ein bisschen
    Gemaule am Tisch. Wie das eben so ist. Dem einen schmeckt das nicht, dem anderen jenes nicht.
    Der alltägliche Wahnsinn eben. Aber wenn die Mäuler dann "gestopft" sind, ist alles gut...grins
    Dein Polenta Rezept ist wirklich einfach machen und sieht sehr lecker aus.
    Mal schauen, ob es den Kids schmeckt ;o)
    Liebste Grüße
    Deine Tanja

    AntwortenLöschen
  13. Tomatenrezpete, die brauche ich, liebes Meisje. Wir haben wieder so viele
    davon im GEwächshaus, dass beweits unzählige zu Suppen und Soßen verarbeitet wurden.
    Dieses Rezept klingt so lecker und ist eine gelungene Alternative. Übrigens absolut
    fototauglich ;-)
    Freu' mich immer über Neues von Dir. Hab' es fein.
    Drücker, Deine Heike.

    AntwortenLöschen
  14. Liebste Elke,
    ist es so, dass wir mit zunehmender Fülle...äh nein, mit zunehmender Reife
    die Dinge von damals ganz neu betrachten können, mit einer gewissen Ehrfurcht und
    Einsicht? Für mich ist es so - und ich bin froh darum. Auch froh in deinem Post
    darüber zu lesen, zu erkennen das du diese "Tiefe" auch hast. - Wie wertvoll!
    Beziehung, Gemeinschaft zu leben und zu achten ist eine lebenslange Herausforderung!
    Nachdenkliche und dankbare Grüße von Sonja

    AntwortenLöschen

Instagram

Subscribe