Oft werde ich auf meine Bilder angesprochen und so habe ich mich bewusst einmal hingesetzt, um mir meinen Blog als "neutrale" Leserin zu betrachten.Mein Stil, meine Bilder und einiges mehr haben sich im Laufe der Jahre hier verändert. Es fühlt sich gut und genau richtig für mich an. Leben ist Wandel.
Das Leben ist heute anders als gestern. Beziehungen und Freundschaften gehen auseinander. Neue finden sich und zwar genau dann, wenn man gerade ganz andere Dinge im Kopf hat und überhaupt nicht damit rechnet. Neue Bedürfnisse entwickeln sich. Da juckt und kribbelt plötzlich etwas im Bauch was raus will bevor es platzt. Man bekommt Lust etwas neues auszuprobieren, man hat plötzlich Interesse an neuen, ganz anderen Themen.
Das Leben bedeutet Veränderung. Ohne sie wäre es öde und wir würden immer nur auf einer Stelle treten. Hast du schon einmal versucht mit angezogener Handbremse zu fahren? Das funktioniert zwar, kann unter Umständen aber schlimme Folgen haben. Es wäre kein Weiterkommen möglich, keine Entwicklung, kein Wachstum.
Alles ist Veränderung: Die Gezeiten, die Umwelt, Mode und Trends, die Anforderungen im Job, Technik und Produktivität usw.
So, jetzt aber genug gefaselt. Du hast an diesem Nachmittag bestimmt noch etwas schöneres vor als zuhause vorm Bildschirm zu sitzen.

eine Bildbearbeitung. Let`s Go:
Wenn ich für meinen Blog Bilder mache, mache ich mir zunächst Gedanken darüber was ich mit meinem Bild ausdrücken möchte. Poste ich ein Kuchenrezept gehören natürlich die benötigten Zutaten mit auf das Foto. Ich suche mir zusammen, was einen ganz normalen Kaffeekranz ausmacht. Eine Tasse Tee oder Kaffee, Kuchengabeln, Löffel, Kuchenkrümel, Kaffeeränder auf dem Tischtuch, eine zerknüllte Serviette, ein Küchenhandtuch, vielleicht ein Rezeptheft (gerne mit Fettflecken).
Schreibe ich einen Lesetipp oder meine Alltagsgedanken, suche ich die Verbindung zu Wörtern und zu etwas Geschriebenem. Was brauche ich zum Geschichten schreiben, zum Nachdenken oder für eine gemütliche Lesestunde? Einen Becher mit Kaffee ( Kaffee geht quasi immer .....;-), ein Strickplaidt, Kissen, eine Kerze oder Lichterkette, frische Blumen, eine Lesebrille. Und dann spiele ich ein wenig mit diesen Dingen.
Schau dich um, die Küchenschublade ist dein Experimentierkasten. Hier findest du das schönste Zubehör. Es gibt es kein richtig und kein falsch.
Ein passender Untergrund ist ähnlich wie ein Rahmen für jedes Bild. Natürlich geht es auch ohne. Aber ein Bild wird noch ein wenig interessanter mit einem farblich passenden Stück Stoff, einem Küchenbrett oder einem Buch oder einer Zeitschrift darunter.
Tipp: Jedes Bild wird ruhiger, wenn man seinen Farben treu bleibt.
Meine Bilder bearbeite ich mit Photoscape, einem kostenlosen Programm. Hier spiele ich mit der Helligkeit, mit Sättigung und ein wenig mit dem Kontrast.
Mehr. ist. das. nicht.
Ich fotografiere mit einer älteren Bridge Kamera, die manchmal die Bilder etwas "verwäscht".
Zudem ist momentan das Winterlicht nicht gerade geeignet um zu einem vernünftigen Ergebnis zukommen.
Aber ich finde oft, dass gerade diese Unschärfe meine Bilder etwas spannender macht.
Es ist gar keine Kunst. Ich denke einfach, jedes Bild sollte dem
Betrachter eine kleine Geschichte erzählen oder Lust machen, genau
dieses Rezept nachzumachen, dieses Buch zu lesen oder genau diesen Duft
zu erschnuppern. Es braucht nur wenige Zutaten und etwas kreativen Zauber aus den eigenen Gedanken. Du sollst einfach die Stimmung eines Augenblicks aus meinem Bild spüren und dich wohl dabei fühlen.
Thats all.
