Auf uns

08 März

Wisst ihr, das heute Weltfrauentag ist?
Entstanden ist er in der Zeit des ersten Weltkrieges im Kampf um die Gleichberechtigung.
Erst einmal: Respekt an alle Frauen, die in den letzten Jahren so vieles bewegt haben und uns somit der Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen einen riesigen Schritt näher gebracht haben.
Doch leider müssen wir auch im Jahr 2019 noch über Gleichberechtigung reden und sie einfordern. Und zwar so lange, bis es selbstverständlich sein wird, dass man eine Frau als Vorgesetzte hat, dass Männer die Hälfte der Hausarbeit, der Kindererziehung und der Altenpflege übernehmen, und dass beide Geschlechter gleich viel Geld verdienen.
All das muss die Normalität werden!
Frauen geben im Job 1oo %, schmeißen aber dann noch zu 1oo % Haushalt und Familie. 
Ganz ehrlich: Kein Mensch kann das auf Dauer meistern!
Es gibt also wirklich noch viel zu tun bis wir aufhören können über Gleichberechtigung zu reden. Aber wir sind auf einem guten Weg. Ich behaupte, wir stecken momentan irgendwo in der Zwischenzeit.

 

  

Darum lasst uns weiter kämpfen für die Frauen, die keine Rechte haben. Für die, die jeden Tag in Qualen leben müssen und sich für ihre Männer und Familien aufopfern.
Für die Frauen, die nicht wählen dürfen und für die Frauen, bei denen Misshandlung auf der Tagesordung steht ... niemals werde ich die passenden Worte für mein Bedauern finden!

 
  



Frauen machen die Dinge anders, wir sind wunderbar, schön und vielfältig und wir sind die Veränderung, die die Welt braucht. Wir dürfen nur keine Angst haben unsere Stimme zu benutzen.
Lasst uns heute, am Weltfrauentag daran erinnern, wieviel wir erreichen können, wenn wir weiter gemeinsam für unsere Gleichberechtigung, Freiheit, Träume, Selbstbestimmung und Bildung kämpfen. Wir sind in der Lage Dinge zu tun, die wir uns nicht einmal erträumt haben das wir sie tun können.

Denn es ist unsere Zeit. Mehr denn je.

 

Ich wünsche mir ein Lächeln füreinander.
Ich wünsche mir, dass wir wir füreinander einstehen.
Ich wünsche mir, dass wir bei Übergriffen auf Frauen niemals nach der Schuld der Opfer fragen.
Ich wünsche mir das wir niemals schweigen wenn wir Unrecht bemerken.
Ich wünsche mir das wir unsgegenseitig so behandeln, wie wir es auch uns gegenüber erwarten.
Ich wünsche mir von euch ein "Wow, was für ein Selbstbewusstsein!" statt ein "Schau mal, wie eingebildet ist die denn?!"





Hands up for all the great woman.
Auf  u n s !

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19 Kommentare

  1. Ein wunderschöner Beitrag zum Weltfrauentag von dir und zauberhafte Bilder.
    Wenn Frauen sich gegenseitig unterstützen, passieren unglaubliche Dinge.
    So ein schöner Satz den nehme ich mir gerne mit.
    Liebe Grüße Edith

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    1. Es freut mich sehr das ich dich damit angesprochen habe liebe Edith.
      Schön das du hier gewesen bist ♥, dein Meisje

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  2. Auf uns, liebe Elke!
    Ja, es täte vielen Fraeun sehr gut, deutlich selbstbewusster aufzutreten für das, was sie leisten oder geschafft haben. Und es gibt Männer, die können damit gar nicht gut umgehen. Mein Ex-Mann war ein solcher. Meine Leistung hat er oft klein geredet und behauptet, ohne ihn könnte ich diesen Weg nicht weitergehen, nur er hätte den positiven Einfluss. Da hatte er sich gehörig getäuscht, ohne ihn ging es sogar noch deutlich besser!
    Liebe Grüße
    Karen

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    1. Liebste Karen, mir ist es da ganz ähnlich gegangen und nie, im ganzen Leben nicht hätte ich gedacht das ich mich aus deiser Beziehung freischwimmen kann.
      Aber ich habe ich es geschafft und siehe da, es ging mir wie dir. Ohne ihn war mein Leben besser, wurde immer schöner und liess mich wachsen!
      Wenn ich heute nur an diese Zeit denke, wird es mir richtig schlecht.
      ♥ zlichen Dank für deine offenen Wort liebe Karen. Dein Meisje

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  3. Liebe Elke,
    Was für ein wunderschöner Post!!
    Ich wünsche für uns alle, dass deine Wünsche in Erfüllung gehen!! 🍀🍀🍀

    Ganz liebe Grüße
    Annette

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  4. Liebe Elke,
    auch ich musste heute beim Gassi gehen an den Weltfrauentag denken, während ich an den Mimosen vorbeigelaufen bin, runter an den See, der um 8.45 so wunderschön ist ...
    Hier unten bei uns werden Mimosen verschenkt, die um dieser Jahreszeit sehr üppig blühen.
    Da musste ich denken wie viele Frauen doch so Streitsüchtig und hinterlistig sind ... und das warum.
    Warum doch soviel energie verschwenden, wenn wir doch zusammen "Berge" bewegen könnten.
    Werde heute Abend mit Freundinnen und Arbeitskolleginnen in einem "Grotto" essen gehen...und mal sehen wie lustig der Abend mal wieder wird.
    Wünsche dir einen schönen Abend
    Liebe Grüsse
    Silvana

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    1. Genauso denke ich auch oft liebe Silvana. warum nur machen wir uns das Leben oft so schwer. Wir haben doch nur das eine, und das machen wir uns so schön wie nur irgendwie möglich und lassen es uns nicht durch Miesepeterinnen und Spielverderberinnen vermiesen.
      Schön das du hier gewesen bist ... ich hoffe du hattest einen perfekten Mädchenabend ..?!
      ;-*

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  5. Meine Liebe, diesen Post sollte ein Lorbeerkranz krönen - das ist wirklich genau Dein Thema. Was Du in Deinem Beruf gibst, Du weißt, wovon Du da sprichst.
    So treffend, Deine Worte, oh, Du hast so ´was von Recht (oi, die hanseatische Nachstellgrammatik ;).
    Auf uns, meine Liebe, lass Dich dolle knuddeln, die Bilder mit dem Kranz sind episch, Deine Méa

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    1. Musste ich einfach mal loswerden liebe Mèa. Das kam mir der achte März gerade recht ;-)
      Ich knuddel dich fest zurück und freue mich das du hier gewesen bist. Dein Meisje

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  6. Liebe Elke,

    vielen Dank für Deinen schönen Beitrag. Ich kann Dir da nur voll und ganz zustimmen. Was wären wir heute, wenn die Trümmerfrauen Deutschland nich mit ihren Händen aufgebaut hätten und was wären wir ohne Wahlrecht und Gleichberechtigung, auch wenn es manchen Männern (zum Glück habe ich da einen erwischt der weiß was ich ihm wert bin) oder Vorgesetzten, die immer noch meinen, Leibeigene zu beschäftigen. Auf uns, die die Welt zwar nicht besser machen können aber vielleicht ein Stück erträglicher, wenn auch nur ein kleines Stück.

    Liebe Grüße, Deine Burgi

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    1. Was für ein genialer Kommentar, starke Worte von einer starken Persönlichkeit liebste Burgii.
      Auf uns .... ♥♥♥!

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  7. Hallo liebe Elke,

    bei diesem Thema bin ich immer etwas im Zwiespalt. Nicht bei der Sache an sich.
    Ich stamme ja aus der damaligen DDR und bin weiß Gott niemand der dieser schlimmen
    Diktatur hinterher weint. In Bezug auf Gleichberechtigung war es aber so, dass alle Frauen gearbeitet haben und zwar min. 42 Stunden die Woche, da blieb den Männern gar nichts anderes übrig als sich an der Hausarbeit zu beteiligen. Frauen haben das gleiche verdient wie Männer, waren auch Vorgesetzte und so weiter, ohne das je jemand an irgend ein Wort ein -innen, gehangen hat oder irgendwas gegendert wurde. Von daher verfolge ich diese Diskussion immer mit einem gewissen Kopfschütteln. Dahin gehend haben wir uns leider in die Steinzeit zurück entwickelt und jetzt wir auf Krampf etwas versucht, was als Kind für mich immer selbstverständlich war. Komisches Gefühl. Trotzdem ein sehr schöner Beitrag von dir. Vielleicht muss ich auch mal darüber schreiben ;-)

    Liebe Grüße aus Berlin
    Doreen

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    1. Liebste Doreen, bei uns war es tatsächlich so das es nicht so wichtig war, was du als Mädchen für eine Ausbildung gemacht hast. Ich selbst hatte tatsächlich nie die Chance die Ausbildung zu machen, die ich mir gewünscht habe, die meinen Kenntnissen entsprach und die mein Herz sich so sehr wünschte um darin aufzublühen.
      Ich machte damals eine Ausbildung bei einem Herrenausstatter, heiratete sehr früh und kurz darauf bekam ich auch schon meine beiden Söhne. Ich blieb zuhause, versorgte die Jungs und den Haushalt, während mein Mann arbeitete und das Geld heimbrachte. Als ich mich Jahre danach von ihm trennte stand ich da, mit leeren Händen und keinem Job. Das war damaals absolut nichts ungewöhliches. Ich höre meine Mutter noch heute sagen : "Kind, du heiratest doch sowieso später ...!"
      Es gab damals auch keine Kinderbetreuung und wir wohnten in einem Dorf. Ich hatte absolut keine Chance irgend einen Job anzunehmen. Das war im Westen allertiefstes Mittelalter, glaub mir. Steinzeit, wie du schon schreibst.
      Wäre schön mehr darüber zu erfahren wie du es erlebt hast. Vielleicht schreibst du wirklich einmal darüber,was für ein schöner Gedanke.
      Liebsten Gruss in die Hauptstadt, dein Meisje

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  8. Liebe Elke,
    dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Ein toll geschriebener Post und ich teile deine Wünsche:)
    Viele liebe Grüße, Anke

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    1. Wie schön das es dir gefällt liebe Anke. Auf uns ♥

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  9. Liebes, ja auf uns :)!!!!
    Hab ein feines Wochenende und fühl dich gedrückt
    Elisabeth

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  10. Liebe Elke,
    leider sind es aber nicht nur die Männer, die Frauen beschränken.
    Ausgrenzung und unangemessene Kritik findet oft durch Frauen statt, für diejenigen, die ihre Persönlickeit offen zeigen, gibt es immer wieder Gegenwind.
    Wir müssen alle lernen, respektvoll und tolerant zu sein.
    Auch das sollte der Weltfrauentag bewegen!
    Dass ansonsten vieles im Argen liegt, das sehe ich auch und es macht mich traurig, dass in einem Zeitalter, das sich als zivilisiert betrachtet, überhaupt noch Unterdrückung, Sexismuns und körperliche Gewalt stattfinden.
    Danke für Deine deutlichen Worte
    Gudrun

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    1. Das stimmt liebe Gudrun,
      nur wenn wir respektvoll miteinander umgehen und nicht hinter vorgehaltener Hand tuscheln, Intrigen spinnen oder andere kleinreden, können wir die Welt zu einem besseren Ort machen. Wer überhaupt nimmt sich das Recht heraus etwas "besseres" zu sein ...
      Mich macht diese Unterdrückung und Diskriminiereung von Frauen sehr traurig und wütend und ich werde bei Übergriffen auf Frauen nicht wegsehen. genau das gegenteil wier ich tun. Wir müssen endlich aufstehen statt wegschauen. Wir müssen darüber reden, es darf kein tabu sein. Es geht uns alle an
      Liebsten Gruss, dein Meisje

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