Küchennotizen | Bananenbrot

11 Januar

Küchennotizen | Banana Bread mit gepunktete Erinnerungen
 
Manchmal sind die einfachsten Rezepte die Besten.
Was wir immer im Haus haben sind Bananen. Aber irgendwie reifen sie so schnell in der Obstschale, dass wir gar nicht mit dem Verzehren hinterherkommen. Was bietet sich da besser an als ein Bananenbrot zu backen, um den traurigen aussehenden, gesprenkelten Bananen eine köstliche Heimat zu geben? Winterlich gepimpt mit knusprigen Zimtstreuseln ist das Soulfood vom allerfeinsten.
Wie stehst du zu Bananenbrot?
Yaay or Naaay?
Hast du es überhaupt schon einmal versucht? 
Nein? 
Na dann los! Ich sag dir so was leckeres hast du in deinem Leben noch nicht gegessen. Allein schon der Geruch, der beim Backen die Wohnung voll duftet, lässt einem vor Vorfreude bereits das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die Konsistenz des Brotes ist unglaublich locker und herrlich knatschig. Genauso, wie man sich eben die American Kitchen vorstellen muss.








Da das Rezept tatsächlich ursprünglich aus dem amerikanischen kommt und es so originalgetreu wie möglich bleibt, habe ich die Zutaten mit einer mittelgroßen Kaffeetasse abgemessen. Da ist nicht nur praktisch, sondern erspart auch nachher viel Zeit fürs Aufräumen. Es klingt ungewöhnlich, funktioniert aber richtig gut.
Die überreifen Bananen und die Buttermilch sorgen dafür, dass das Brot so unglaublich saftig wird. Die knusprigen Zimtstreusel verleihen dem Brot einen Hauch von Raffinesse. Für einen gemütlichen Sonntagnachmittag auf der Couch und aus Kuscheligkeitsgründen also einfach nur perfekt. So haben wir es jedenfalls nach einem Winterspaziergang im Schnee praktiziert. Schneetage sind hier am Rhein eher seltener, also haben wir die Situation ausgenutzt und eine lange Runde über Lahnsteins Höhen gedreht. Bevor eine neue Katastrophe ausbricht oder der nächste Lockdown ausgerufen wird, sollte man so oft es geht an der frischen Luft tiiiief durchatmen. Und überhaupt,  gibt es etwas besseres als die Kombi Schneegestöber mit Zimtstreusel?
Naaay!
 


 
  

 
 
 
 
 
 
 
Küchennotizen | Bananen Brot
 
Feuchte Zutaten:
2 Eier
1 cup mit der Gabel zerdrückte Bananen
1/2 cup brauner Zucker
1/3 cup neutrales Öl
1/2 cup Buttermilch
 
Trockene Zutaten:
2 cups Mehl
1/2 cup zarte Haferflocken
1 Essl gemahlener Zimt
2 Essl Backpulver
1/4 Teel Salz
 
Für die Zimtstreusel:
1/2 cup Mehl
1/2 cup brauner Zucker
1/4 cup kalte Butter
1 Essl Zimt

1) Eine Kastenform mit Backpapier auskleiden und den Backofen auf 180° C Umluft vorheizen. 
 
2) Alle feuchten Zutaten mit dem Mixer/ der Küchenmaschine schaumig rühren.
 
3) Die trockenen Zutaten vermischen, und kurz unter die flüssige Bananen-Eimasse rühren. Bitte nicht lange mixen, sondern nur vorsichtig unterheben, damit das Brot schön fluffig wird.
 
4) Nun den Teig in die vorbereitete Form geben.  
 
5) Die Zutaten für die Streusel mit der Hand grob vermengen, und auf dem Brot verteilen.
 
6) Alles für ca 50 Minuten in den warmen Ofen schieben. Zwischendurch immer mal wieder die Stäbchenprobe machen.
 
Et voila! Ein simpleres Rezept gibt es fast gar nicht. Außer Nudeln mit Ketchup.


 
 


Das Jahr ist noch jung an Tagen und Weihnachten 2021 ist schon wieder Geschichte. Die üppige Deko ist entsorgt und die Wohnung frisch geputzt und alles ist herrlich clean. Ich lasse das Jahr zuhause gerne ruhiger angehen, und verzichte aus diesem Grund auf Deko und frische Blumen wie Tulpen oder Ranunkel. Lediglich ein paar Zweige, die im Wald vor meinen Füßen lagen, habe ich aufgesammelt und Zuhause auf dem Tisch verteilt.

Im neuen Jahr scheint alles noch so unberührt, wie eine Decke aus frisch gefallenem Schnee. Ganz genauso darf es sich für mich Zuhause gerne anfühlen. Da liegt noch keine dicke Staubschicht auf dem Alltag und die Tage blinzeln mir frisch und klar durch die Fenster entgegen. Da sind noch keine Kerben im Muster. Ich laufe behutsam, fast so ein wenig wie auf Zehenspitzen durch diese Tage, um diese Ruhe und den Zauber nicht zu brechen.
Da darf noch Freiraum sein, und Zeit.

- Zeit, um neue Plände zu schmieden. Zeit, um neue Wege zu erproben.
- Zeit, um neuen Fragen zu begegnen und Antworten darauf zu finden.
- Zeit, für Schmerzen, Angst und Trauer, da sie nun einmal dazugehören.
- Zeit, für neue Worte, Bücher und Kaffee.
- Zeit, für ein sperrangelweites Herz.
 
                                                                          
                                                                Habt es fein heute ihr Lieben, xox, Meisje




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