Hebstliche Apfelchips

26 September

Wenn das Wetter so bleibt wie es heute ist, kommt man schnell schon so ein bisschen in Kuschelstimmung. Siebzehn Grad, Dauer grau, der Himmel wirkt ein bisschen nachdenklich. Es ist so ein Mischmasch aus irgendwas, was dem Herbst nicht so ganz unähnlich ist. Wenn ich mich nicht täusche, ändert das Laub an den Bäumen täglich seine Farben.
Meine weißen Jeans wandern nun zurück in den Kleiderschrank, die Garderobe wird insgesamt rustikaler. Gemütliche Cardigans und Pullis aus leichtem Strick gehen wieder an den Start. Das erste Wärmepflaster klebt bereits auf meinem Rücken und auf dem Tisch standen schon drei der leckersten  Gerichte von meinem wunderbaren, königlichen Herbstfreund dem Kürbis. Egal wie man ihn zubereitet, als Suppe, Gratin oder Ofenwedges. Oder als Kuchen oder Püree. Love him.

Und so schön sieht er aus, Mr Pumkin. Egal welche Farbe er trägt, ob er einen kugelrunden, dicken, Bauch hat oder eine schlanke Wespentaille. Ihm steht einfach alles. Er macht immer eine gute Figur und ich könnte ihn wirklich stundenlang anschauen und anhimmeln, wie er so auf dem Küchentisch liegt. Der erste Vorsitzenden des Herbstes ...
Aber das wird eine ganz andere Geschichte ; )

Zugegeben, ich muss mich nach diesem unglaublich schönen Sommer immer erst einmal wieder an den Herbst gewöhnen. Wenn er dann allerdings endgültig mit all seinen Farben und viel Nieselregen eingezogen ist, erobert er mein Herz und ich beginne ihn dann doch zu genießen.

Für einen nasskalten Herbstnachmittag brauche ich nicht viel. Einen Pumkin Spice Latte vielleicht, mit einem Berg aus Milchschaum. Eine funktionierende Heizung natürlich, vorzugsweise einen dicken Schmöker und vor allem etwas zum knabbern.

 

 

Ich liebe Herbstabende, sie sind für mich wahre Entschleuniger. Man sitzt auf dem Sofa, schaut sich einen Film an oder steckt die Nase in ein Magazin und lässt den Tag ein wenig sacken. Was dabei auf keinen Fall fehlen darf ist auch hier etwas Süßes. Geht dir das auch so?
Meistens tendiere ich am Nachmittag zu einem dicken Butterbrot mit Honig darauf oder einer Handvoll Kekse aus der verbeulten Blechdose aus dem Küchenschrank. Allerdings schlägt das mit der Zeit natürlich auch ganz schön auf die Hüften und das kann auf Dauer nicht so weiter gehen.



  
Ich bin glücklich, eine leckere, süße, und vor allem gesündere Alternative  gefunden zu haben: APFELCHIPS.
N a t ü r l i c h.
Selbstgemacht.
Und so was von lecker!


Egal ob süß, sauer, knackig oder mehlig. Grundsätzlich kann man jede Apfelsorte verwenden um Apfelchips zu machen. Dazu braucht man nicht zwingend extra Dörrgerät, die Herstellung gelingt nämlich auch ganz prima im Backofen. Die Chips werden darin herrlich crunchy und behalten dennoch ihren süßen Geschmack.
Selbstgemachte Apfelchips sind einfach nur lecker, natürlich und preiswert zugleich. Weder Zucker, noch Fett oder künstliche Aromen manipulieren den Geschmack und den Nährwert. Sie sind quasi der Knabberspaß fürs gute Gewissen.
Vitamine inklusive.
Aber keine Angst, hier werden natürlich weiterhin köstliche Kuchen und Kekse im wechselnden Angebot sein. Denn was wäre mein Blog, ach was wäre mein Leben ohne diesen warmen, zimtigen Duft, der köstlich aus meiner kleinen Backmanufaktur bis in den hintersten Wohnungszipfel kriecht.
Ziemlich öde vemutlich. Dafür allerdings seeeehr kalorienarm ; )






Apfelchips

Den Backofen auf 80 °C vorheizen.
Die Äpfel waschen und trocknen. Danach mit einem scharfen Küchenmesser in dünne Scheiben schneiden.
Die Apfelscheiben nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für etwa drei Stunden im Ofen trocknen lassen.
Die Apfelscheiben sollten während des Trocknens nicht überlappen, da sie sonst nicht so schön knusprig werden.
Damit die Feuchtigkeit aus dem Ofen entweichen kann, muss die Backofentür immer ein wenig geöffnet bleiben. Das gelingt ganz einfach, indem man einen Kochlöffel zwischen Ofen und  Türe einklemmt.
Die fertigen Apfelchips nun gut durchtrocknen lassen, damit sie schön knusprig bleiben.
Wie lange sie halten, kann ich so leider nicht sagen. Bei uns jedenfalls nicht lange. Alle sind begeistert.

Apfelchips schmecken natürlich nicht nur auf dem Sofa, sondern sind ideal als Snack für zwischendurch oder machen sich prima im  Frühstücksmüsli. Auch bei einem Leistungstief in der Schule oder im Job sind Apfelchips eine gute Option.

 



 
Für ganz viel kuschelwarme Filmabende, für behagliche Lesestunden, für Familienwochenenden auf dem Sofa. Apfelchips passen immer, damit macht man nichts falsch. Ich denke, ich gründe neben meiner Back- noch eine kleine Apfelchipsmanufaktur. Direkt neben einem Kürbisacker, so groß wie zwei Fußballfelder. Ein zweites Standbein kann nie schaden. Was meint iht?

Euch einen fantastischen Herbstnachmittag.
xx, Meisje

PS: Im Lostopf sind noch Plätze frei

 


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6 Kommentare

  1. Hmmmmm.....DAS ist eine gute Idee! Und du könntest dann, ausser Äpfel, auch Birnen trocknen. Trauben. Vielleicht funktioniert das sogar mit Zwetschgen? Einen Versuch wärs wert! ;oD Auf jeden Fall sind so haltbar gemachte Früchte etwas ausgesprochen Leckeres- auch wenn sie natürlich immer ruckzuck wegschnabuliert sind! (Übrigens: Wenns denn mal gegen Weihnachten geht, dann trockne ich gerne dünn abgeschälte Orangen- und Zitronenschalen im Ofen. Gemischt mit etwas Anissternen und Nelken verströmen sie sofort diesen ganz typischen, wunderbaren Winter-Weihnachtsduft. Aber ich schweife ab- wir waren beim Herbst, nichtwahr? *gg*)
    Wir waren heute Morgen mit den beiden Dicken im Wald, es war HERRLICH! Obwohl (oder gerade weil?) es ziemlich düster war, es nieselte und feine Nebelschwaden den Bergen längs zogen kam man innerlich total zur Ruhe. Überall wachsen jetzt Pilze in allen Formen, einige Bäume haben schon tüchtig die Farbe ihrer Blätter gewechselt, und der Geruch von feuchter Erde ist für mich ausserdem irgendwie der Inbegriff von Herbst. Während des Ausrittes ertappte ich mich regelrecht dabei dass ich den Weg auf den letzten ein-, zweihundert Metern gar nicht mehr wahrgenommen hatte, weil ich ganz versunken war in diesen Anblick und meine Gedanken. Aber die Jungs wissen ja, wo's langgeht! :oD
    Ja, ich geniesse diese Zeit von Herzen. Sie pegelt mich wirklich ein, sorgt für Entspannung und schenkt ganz viel Musse. Gerade jetzt, wo's in der Klinik irgendwie total stressig zu- und hergeht (und ich mich immer wieder frage, wie lange ich das eigentlich noch mitmachen will....) ist er eine grosse Bereicherung.
    Ich wünsch dir herbstbunte, hyggelige Tage, Hummelzherzensgrüsse!

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  2. Oh wie lecker liebe Elke.
    Jetzt weiß ich, was ich am Wochenende ausprobiere und was ich demnächst mal als Mitbringsel mitnehme.
    So was Leckeres, die kann man auch so super verpacken.
    Danke für die schönen Bilder und ganz liebe Grüße
    Nicole

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  3. Liebe Elke, ich gesteht, trotz meiner großen Apfelbäume habe ich noch nie Apfelchips gemacht. Was sich an diesem Wochenende dringend ändern muss. Deine Bilder sind derart appetitlich, dass mir schon beim Lesen das Wasser im Mund zusammengelaufen ist. Danke für den Anstupser, den es eben manchmal braucht und ohhhhh Lostopf. Jaaaa ich hüpfe hinein.
    Lass ich drücken und hab eine kuschelige Herbstzeit
    Elisabeth

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  4. Hallo Elke,
    oh, wie lecker. Das muss ich auch einmal ausprobieren. Eine feine Knabberei für gemütliche Stunden.
    Hab noch einen angenehmen Abend.
    Liebe Grüße
    Tina

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  5. I LIEB APFECHIPSI...… wir ham eh sooo vuiii ÄPFE,,,, im GARTEN...freu....freu

    wünsch da no an feinen ABEND
    bussale bis bald de BIRGIT

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  6. Gute Idee - ich liebe Apfelchips. Ich hab ja in drei Tagen langes Wochenende. Da weiss ich was es gibt.
    LG'Ursula

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