Das war mein Mai

07 Juni

Für mich war der Mai alles andere als langweilig und verging beinahe noch schneller, als man das kurze Wort buchstabieren kann. Darum kommt mein Monatsrückblick mit einer kleineren Verspätung.

Aaaaber, wie heißt es noch so schön im Volksmund: Lieber spät als nie.

Das war mein Mai:

Getrödelt: Französische Stimmungen in schick & schön gab es bei Belinda auf ihrem ersten offiziellen Brocante Fair Markt in Kirn. Dieser Ausflug hat sich wirklich gelohnt, es gab vieles zu bestaunen und zu entdecken. Neben romantischen Blumen gab es die allerschönsten Altertümchen zu bestaunen. Wie sollte man sich da entscheiden können? Beim leckeren Kuchenbuffet unter schattigem Grün wurde sich nach der ersten Runde über den Markt mit der Freundin rege ausgetauscht und ausführlich beraten, um schließlich mit einem vollbeladenen Kofferraum den Heimweg über verschlafene Hunsrückdörfer anzutreten. Wunderschöne Stunden bei dir bleiben uns in Erinnerung liebe Belinda.





Geschnuppert & Ge-remixed: Im Prinzip brauchte dieser Duft kein Make over, denn das Original hat Generationen von Frauen durch ihren Alltag begleitet. Grundsätzlich, altbewährt und zeitlos mit einer Spur Vintage. Und doch hat Mäurer & Wirtz diesen Klassiker neu und sehr modern aufgelegt: 4711 Re Mix Orange erfrischt mit einer sorglosen Beschwingtheit und ist dabei so warm und süß, dass es sofort pure Harmonie und reine Lebensfreude verbreitet. Ich trage diesen Duft täglich und habe mir mehrere Flakons zugelegt: Einer steckt in meiner Handtasche, einer in der Mittelkonsole meines Autos und einer steht auf meinem Schreibtisch. Mein must have und ein richtiger Sommerliebling! 





Vergoldet: Wie sich aus den wenigsten Zutaten der Sommer ein wenig vergolden lässt, zeige ich euch in meinem kleinen DIY.
Schon wenige goldene Objekte setzen optische Akzente und wirken richtig edel. Sie sollten allerdings eher sparsam und bewusst eingesetzt werden. Nur so lenkt Gold die Aufmerksamkeit auf sich und setzt spannende Highlights.






Verunsichert: Natürlich war es an der Zeit für eine neue Datenschutzverordnung, die die Anforderungen der modernen, digitalen Welt berücksichtigt. Sie sorgte unter allen Bloggern für weniger Schaf und mehr Falten auf der Stirn. Langeweile kam durch sie jedenfalls keine mehr auf, denn sie ist bei Weitem komplizierter als die jährliche Einkommenssteuererklärung.

Leider, leider haben durch sie viele Blogger ihre Seiten längst aufgegeben. Die geforderten Jura- und EDV-technischen Kenntnisse und zur korrekten Aufrüstung sind enorm, dass Risiko eine der vielen Falltüren und den langen Fangarme zu erwischen, ist wirklich riesengroß.
Ich habe mein möglichstes an Änderungen vorgenommen, obwohl nicht ich die Person bin, die irgendwelche Daten von irgendwelchen Personen sammelt. Ich schreibe hier, weil mir mein Blog im Laufe der Jahre sehr ans Herz gewachsen ist und ich ihn noch immer mit größter Freude schreibe.
Ein bisschen Liebe sichtbar gemacht ...!



Gewerkelt: Alles neu macht macht der Mai ;-) Auch unser Balkon bekam mit seinem neuen Anstrich und hellen Fliesen ein neues Make over verpasst. Für mich die allerbeste Gelegenheit, den alten Stil loszulassen und ein paar kleinere Schönheitsoperationen durchzuführen. Das DIY zu meinem Mini Palettensofa findest du hier. 
Für mich ist es zu einem richtigen Teilchenentschleuniger geworden: Hier verbringe ich einen Teil meiner Freizeit, oder nur für die Dauer einer Tasse Kaffee. Nach Feierabend findet man mich genau hier, zwischen all den Büchern, die ich immer schon mal lesen wollte und lausche nebenbei den Stimmen von den Nachbarbalkonen oder dem Konzert der Vögel. Hier finde ich ein bisschen Ruhe und noch mehr Glück.




 Gefeiert: Nun ist es also offiziell: Seit  Ende Mai trage ich formende Unterwäsche, beige Schuhe und in klinischen Tests
erprobte Antifaltencremes ... Happy birthday to me!

Diesen Tag nahm ich zum Anlass, hier ein paar Fakten über mich zu schreiben. Viel schneller als ich tippen konnte kamen siebzehn Punkte zusammen. Verbunden mit der Erkenntnis, dass ich vom Leben beschenkt bin und viel mehr habe als ich brauche: Gesundheit, Freiheit, Sicherheit, Wertschätzung, Herzensmenschen, Essen und Trinken, Schuhe und Kleidung.
Wir sind nicht hier, um das große Los zu ziehen oder rastlos von A nach B zu rennen. Es gibt viele Dinge die sich nicht kontrollieren lassen, die einfach geschehen. Doch soweit ich weiss kommen wir alle nicht lebend raus.
Manchmal ist das Leben genau dort, wo es keine vorgegebenen Pfade gibt. Das ist Leben. Und im Zweifel haben wir nur genau eins. Das gibt uns keiner zurück. Und das kann auch kein andere für uns leben. Deshalb gilt es die Zeit die wir hier haben zu nutzen, zu tanzen, zu lieben, zu lachen, zu leben!

Jeder Tag sollte gefeiert werden, nicht nur die Tage, an denen sich die Lebenszahl ändert. Vermutlich gibt es immer etwas, was man feiern kann. Das man atmet, das man lebt ...

Bitte unbedingt weitersagen! ;-* Meisje

 




Der Song zum Post:  


Mairegen
Regen rinnt in kleinen Bächen über mein Gesicht,
Bin durchnäßt bis auf die Haut, doch ich wehre mich nicht.
Als ich ein Kind war, fand ich mich zu klein
Und wollte gern ein kleines Stückchen größer sein.
Da hört' ich eines Tages, dass der Regen im Mai
Für die Wunscherfüllung und das Wachstum zuständig sei.
So kam es, dass ich im Frühling tagelang
Vor der Haustür stand und die Wolken besang:

Mairegen las mich wachsen, Mairegen mach mir Mut, Mairegen lass mich glauben, alles wird gut.

Manch kindlicher Kinderglaube verläßt dich im Leben nie.
Schließlich bin ich heut größer als Berlusconi, größer als Sarkozy.
Darum ist es klug, du führst auf Schritt und Tritt
Eine kleine Regenwolke mit dir mit,
Denn im Leben kommt es manchmal knüppeldick
Und du glaubst, du hast die Wahl nur zwischen Kugel und Strick.
Wenn das letzte Fünkchen Hoffnung dich verläßt,
Hältst du dich an einem kleinen Kinderreim fest:

Mairegen las mich wachsen, Mairegen mach mir Mut, Mairegen lass mich glauben, alles wird gut.

Ich war fast immer brav im Leben,
Hab immer das gute Händchen gegeben,
Ich war das Kind, das niemals weint.
Ich hab bei Tisch immer gerade gesessen,
Hab brav meinen Teller leer gegessen,
Damit für alle die Sonne scheint.
Nun weiß ich nicht, was ich mit so viel Sonne soll,
Soviel blauen Himmel brauch ich nicht,
Ach wär doch mein Teller wieder voll
Und der Regen fiele auf mein Gesicht!

Mairegen komm und regne, regne in mein Herz, regne meinen Kummer fort, lindere meinen Schmerz.
Mairegen las mich wachsen, Mairegen mach mir Mut, Mairegen lass mich glauben, alles wird gut.

 - Reinhard Mey -



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5 Kommentare

  1. Liebe Elke,
    das war ja ein toller Monat für Dich, und als krönender Abschluss noch ein wunderbarer Geburtstag.
    Dazu noch meine besten Wünsche.
    Nun hab einen wunderbaren Juni mit ganz vielen schönen Momenten,
    ganz liebe Grüße
    Nicole

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  2. Meine liebe Meisje,
    ich sende dir nachträglich noch die allerherzlichsten Glückwünsche zum Geburtstag.
    Bleib so, wie du bist! Denn du bist ganz wunderbar.
    Und jaaa, wir rocken das Leben, auch in formender Unterwäsche. :-)))
    Herzliche Grüße von Heike

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  3. Meine Süße, alles Liebe nachträglich zu Deinem Geburtstag. Ich drück' Dich. Ja, der Mai war sehr turbulent und aufregend. Einen goldigen Monatsrückblick, den Du uns präsentierst. Gerne hätte ich mitgetrödelt, leider passte es zeitlich nicht. Ich wünsche Dir ein wunderbares Wochenende. Liebste Grüße, Deine Heike.

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  4. Liebes Mejse, es war ein wundervoller Monat bei Dir auf dem Blog und der Post heute berührt mich sehr. Den Abschluss macht das Lied von Reinhard Mey...
    Herzlich Susanne

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  5. Oiii, noch allerliebste Glückwümsche, liebstes Meisje - was wäre es ohne Dich so viel ärmer im Bloggerland :))
    Hab´s ganz ganz wundervoll, und halte durch ;))
    Das Schlimmste ist, dass Blogspot die Änderungen nicht immer speichert, etwas zurückzunehmen sollte mit Klick auf´s Kästchen gehen, und dann sagt er auch, die Speicherung war erfolgreich, doch dann tut er es nicht. Ganz schön gruselig, das alles.
    Ich hätte so eine schöne Kommentarfunktion gehabt, doch er nimmt es nicht - tut nur so.
    Liebe Drücker von mir, Deine Méa, die noch ein wenig hofft

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